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Penis, Brüste und hemmungsloser Sex – Chatroulette, die etwas andere Art zu chatten

Veröffentlicht von Manu in Allerlei am 16-02-2010

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Durch einen Tweet wurde ich auf Chatroulette aufmerksam. Die Idee hinter Chatroulette ist simpel: Viele Leute sitzen in einem großen Topf, davon werden immer zwei zufällig ausgewählt und miteinander verbunden, um miteinander chatten zu können. Hat man Webcam und / oder Mikro kann man auch das dafür nutzen. Hat man auf jemanden keine Lust drückt man fix auf F9 und bekommt einen neuen Chatpartner zugeteilt. An sich ist das ja eigentlich eine nette Sache, man kann schließlich auf immer neue Leute in der ganzen Welt treffen. Beim Erstellen dieses Beitrages sind gerade knapp 15.000 Leute online, langweilig wird einem also sicherlich nicht.

Wenn man das ganze ausprobieren will, geht einfach auf den Link oben und drückt auf “Play”. Falls ihr allerdings selbst nicht gesehen werden (sofern Webcam) oder kein Ton übertragen wollt (sofern Mikro), solltet ihr mit der Maus auf das untere der beiden Videos fahren und dort bei “Send” die entsprechenden Häkchen entfernen.

Wie dem auch sei, neugierig wie man nun mal ist, startete ich das “Spiel” und schaute einfach mal was passiert. Die erste Person, die mir zugeteilt wird, hat auch keine Webcam aktiv, also mal ganz simpel “Hi” geschrieben, was auch erwidert wurde. Danach schrieb er / sie mir: “asl?”. Was zum Henker ist asl? Also fix mit einem “what’s asl?” nachgefragt und schwupp, wollte er / sie mich nicht mehr. Bleibe also leider unwissend. Doch es gibt ja noch das Urban Dictionary, welches mir offenbarte, dass es “asl” “Age Sex Location” bedeutet. Gut, für das nächste mal, sofern es je eines geben wird, weiß ich das.

Nach dem ersten Reinfall drücke ich F9, um den nächsten Chatpartner zu bekommen. Diesmal ist es ein älterer Herr, der auf schätzungsweise russisch geschrieben hat, da ich russisch nicht kann, direkt den “Next” Knopf gedrückt.

Da ich selbst keine Webcam bzw. Mikro angeschaltet habe, wird man von den meisten Personen sowieso weggedrückt. Aber das ist ja kein Problem, schließlich sind genug andere online.

Langsam werdet Ihr Euch nun fragen, was die drei Ausdrücke im Titel zu suchen haben. Das ist die Schattenseite vom Chatroulette. Jeder dritte hält sein prahlendes Stück in die Kamera, steht nackt davor oder masturbiert, als gäbe es kein Morgen mehr. Immerhin ist F9 schnell gedrückt, das muss man sich nicht antun. Aber man kommt auch schnell mal vom Regen in die Traufe. Der eine Penis weg, kommt ein Pärchen, dass es gerade wild im Bett treibt, anscheinend muss noch ein Dritter im Zimmer gewesen sein, denn da wollte ich gerade F9 drücken, wurde ich aber schon vom Chatpartner weggedrückt. Als sei das nicht genug gewesen blitzt wieder des Mannes bestes Stück in die Kamera. Meine Güte, haben die Leute nichts besseres zu tun? Wieder F9 gedrückt darf man per Cam irgendeiner Frau in die Ausschnitt blicken. STOP!

Nun reicht es mir! Weg mit dem Unfug. Die zehn Minuten haben eindeutig gereicht. Mag ja durchaus sein, dass man wirklich interessante Leute über den Dienst kennen lernt, wenn ich aber von 20 Leuten, 15 mal irgendwelche Schniebel, Klöten und Nüsse in der Kamera sehe, kann ich gut und gerne drauf verzichten.

10 Jahre alter Film ausgegraben…

Veröffentlicht von Manu in Allerlei am 05-02-2010

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Erstaunlich. Vor zwei Wochen fand ich die alte Spiegelreflex-Kamera von meinem Vater. Eine Canon AV-1. Sogar ein paar Objektive waren noch dabei:

  • Tokina 28 – 70mm 1:2.8 – 4.3
  • Tokina 28mm 1:2.8
  • Canon Lens FD 50mm 1:1.8
  • Tokina 80-200mm 1:4

Man muss dazu sagen, dass mein Vater die Kamera zu Zeiten seines Wehrdienstes gekauft hat, dass ist mittlerweile gute 20-25 Jahre her.

Ich hab dann einfach mal ein paar Fotos gemacht und irgendwann merkte ich, dass ich diesen Hebel zum Transportieren des Films nicht mehr bewegen kann, auch nicht mehr, nach dem man ausgelöst hatte. Hmm, sollte ich schon was kaputt gemacht haben? Jedoch kam mir dann die Idee, dass dieser Hebel ja einen Film transportiert und vielleicht geht es nicht weiter, weil noch ein Film in der Kamera ist. Also erst mal am Drehknopf den Film von Hand zurückgedreht. Nun dauerte es erstmal 15 Minuten, bis ich raus fand, wie man die Kamera aufbekommt… Als sie auf war, war tatsächlich noch ein Film drin. Filmrolle raus und ab in ein Filmdöschen, welches dann zum Entwickeln gebracht wurde. Die Filmrolle musste ja schon eine halbe Ewigkeit in der Kamera sein.

Gestern kamen dann endlich die entwickelten Bilder an und siehe da, die Bilder sind mindestens 10 Jahre alt. Seit 10 Jahren gammelt in der Kamera noch ein Film, dessen Bilder sich entwickeln ließen und gar nicht mal so schlecht ausschauen. Es ist eigentlich kein Farbstich oder sonst etwas vorhanden, aber schaut selbst. Hab mal ein paar Bilder eingescannt und hier an den Beitrag geheftet. Die Bilder sind komplett unbearbeitet. Sie zeigen unsere Ministubentiger von vor 10 Jahren. Die Schwarze davon haben wir behalten und die läuft heute noch hier rum und treibt ihr Unwesen.

Englischer Blog entfernt

Veröffentlicht von Manu in Allerlei am 03-02-2010

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Ich hatte ja eigentlich mal vor, noch ein bisschen auf Englisch zu bloggen, aber da ich recht wenig Zeit für den deutschen Blog habe, habe ich noch weniger Zeit für die englische Version davon. Deswegen hab ich den englischen Blog nun gelöscht. Die Domain manuel-rauber.com leitet einfach nur auf die manuel-rauber.de um.