Die Delphi-Tage 2009

Hi,

nun sind sie also vorbei, die Delphi-Tage 2009 in Hamburg. Ich war das erste Mal dabei und es war einfach nur wunderbar. Location, Leute, Essen: :thumb: Doch alles der Reihe nach…Restaurant: Scheune

Los ging es am Freitag mit der Fahrt von Schweina nach Hamburg. Unterwegs wurde noch ein anderer Delphi-Praxisler, Frank, aufgesammelt, danach ging die Fahrt weiter. Dort angekommen, bunkerten wir (Detlef und ich) uns bei Thomas ein. Danach ging es auch gleich weiter nach Hamburg mit der Bimmelbahn (Thomas wohnt etwas außerhalb).Nach guten 40 Minuten stiegen in St. Pauli aus. Da noch etwas Zeit bis zum offiziellen Start des Grillabends war, gingen wir in ein Restaurant namens “Scheune”. Nette Bedienungen, gutes Essen und innen drin schaut es auch nett aus, was will man mehr? (Im Lotto gewinnen :P )

BegrüßungskomiteeGegen 19 Uhr machten wir uns auf zum Clubheim, welches wir auch relativ schnell fanden. Dort angekommen, wurden wir von Delphi-Praxis-Chef Daniel und dem Moderator Sebastian empfangen. Zuerst durften wir unsere “Eintrittsbrickets” voIm Clubheimrzeigen und wurden auf der Gästeliste markiert. Danach bekamen wir den Badges-Bausatz, bestehend aus Umhängeband und dem Badge. Ein bisschen basteln und schon ging’s los. :) Das erste Bierchen geholt und an einen der Tische gesetzt. Nach dem ersten orientieren, wo denn was is’, stiefelte ich noch mal zum Empfangskomitee bzw. zum Sebastian. Sebastian ist recht häufig in meiner Ecke hier, aber wir haben es bisher noch nicht geschafft, uns mal persönlich kennen zu lernen. 750km weiter, also in Hamburg, stellte dies nun kein Problem dar.

Vor dem ClubheimDas Tischangebot vor dem Clubheim wurde auch rege genutzt. Das Wetter war ja nicht zu warm und nicht zu kalt. Der Himmel sah zwar etwas nach Regen aus, aber davon blieben wir verschont.

Gegen später saß ich in unserer “altbekannten” Runde zusammen mit AndreasAbendrunde, Thomas (nicht auf dem Bild), Detlef und Frank. Es wurde viel gequasselt, beredet, diskutiert, gelacht und natürlich auch gelästert über Gott und die Welt. Nach einiger Zeit gesellte sich ein weiterer DPler zu uns, allerdings verzog ich mich kurz danach wieder nach drinnen, es wurde mir zu kalt, allerdings hielten die anderen weiterhin die Stellung.

Mit dem Kälterwerden und dem Fortschreiten des Abends wurde es etwas leerer. Die ersten gingen wohl schon Richtung Hotel bzw. Unterkunft zurück, um fit für die Delphi-Tage am HotelloungeSamstag zu sein. Das offizielle Ende war 23 Uhr, da machten wir uns auch auf den Weg zum Hotel von Andreas und verbrachten noch eine gemütliche Stunde in der Hotellounge. Gegen Mitternacht machten Detlef, Thomas und ich uns auf den Weg zur Bimmelbahn, wir mussten ja noch nach Hause fahren. Kurz vor 1 Uhr nachts kamen wir an und, wie soll es auch anderes sein, wurde noch ein Gläschen Wein geschlürft, allerdings mit schnell zunehmender Müdigkeit, was man uns auch ansah. :)

Museumsschiff Cap San Diego

Nach, leider nur, knappen fünf Stunden Schlaf, klingelte der Wecker. Der Tag der Tage war gekommen. Aufstehen, Duschen und ab zur Bimmelbahn. Da wir etwas trödelten, kamen wir nicht, wie geplant, um 8:40 Uhr in Hamburg, St. Pauli, an, sondern um 9 Uhr. Bis wir zum Schiff, der Cap San Diego, gelaufen sind, verpassten wir die Begrüßung, aber das war kein Problem. Pünktlich zum Beginn der Keynotes von David Intersimone waren wir angekommen. David stellte uns vor, was in der Zukunft geplant ist, da gibt es ganz schön nette Dinge. Für Delphi ist ein neuer Compiler geplant, der für Windows, Mac und Linux, sowohl 32- als auch 64-Bit, compiliert. Wann dieser allerdings kommen soll, wurde nicht erwähnt, man sei aber am Arbeiten. :) Es wurde auch eine AllAccess-Lizenz vorgestellt, mit der man Zugriff auf alle Embarcadero-Produkte hat. Für einige wird diese sicher ganz brauchbar sein.

Subversion-VortragNach den Keynotes gab es eine 30 minütige Kaffeepause, nach welcher die ersten Vorträge standen. Um 10:30 Uhr starteten die Vorträge über das ER/Studio, Subversion und “Delphi power user: speed up your Delphi work”. Ich entschied mich für Subversion, da es hin und wieder nutze und schauen wollte, ob ich in dem Vortrag noch was spannendes erfahre. Bernd Ott (in der DP als generic unterwegs) stellte uns Subversion vor und erklärte an Hand von einfachen Beispielen, wie man es nutzen kann und wie es funktioniert. Der Vortrag dauerte ca. eine Stunde.

Nach Subversion stand der nächste Vortragsblock, bestehend aus Softwaretests, TMS-Components und .NET für Delphianer an. Hier entschied ich mich für die Softwaretests, da ich darüber am wenigsten weiß. Bernd Ua klopfte in einer Stunde recht viel in unsere Köpfe rein und es mir, als Anfänger in Sachen Softwaretests, auch an manchen Stellen recht schwer, folgen zu können. Dennoch war das ganze auf eine unterhaltsame Art präsentiert und ich hab das eine oder andere mitnehmen können. Nach den Softwaretests gab es ein leckeres Mittagessen.

Nach der Stärkung ging es auch schon weiter. Delphi 2009, Indy-Komponenten und Windows 7 Taskbar stand auf der Agenda. Am liebsten hätte ich alle drei besucht, entschied mich aber für die Indy-Komponenten, da ich mit diesen hin und wieder arbeite und hier auch gezeigt wurde, wie man OpenSSL mit Indy nutzt. Der Vortrag, der von Arvid Winkelsdorf (in der DP als Assertor unterwegs) gehalten wurde, war sehr spannend und ich konnte viel erfahren, was mich sicher helfen wird.

Der letzte Vortragsblock des Tages bestand aus 10 REST Clients in Delphi, Advantage Database Server und Einführung in die Entwicklung von Addins für MS Outlook. Da ich mit ersterem und letzterem nichts am Hut habe, entschied ich mich für Advantage Database Server von Joachim Dürr (in der DP als joachimd unterwegs). In einer kurzen Einführung zeigte er, was ADS alles kann und können soll. Aussehen tut es ja nicht schlecht, aber da ich damit noch nie gearbeitet habe, kann ich auch nicht mehr dazu sagen. Der erste Eindruck war aber positiv.

Auf dem Weg zum BrauhausLeider ging es dann schon gegen Ende zu. Nach dem Speakerpanel, bei dem man alle Speaker befragen konnte und einer Verlosung, bei der ich sogar was gewonnen habe, nämlich ” “, waren die Delphi-Tage 2009 (fast) zu Ende. Der DP-Cheffe schlug noch ein Brauhaus vor, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen, also machten wir uns auch auf den Weg.

Bei ein paar gemütlichen Bieren und dem einen oder anderen Essen, saßen wir in gemütlicher Runde noch ein bisschen zusammen.

Das allerletzte Bier gab es in gewohnter Runde (Andreas, Thomas, Detlef und ich) noch in der Scheune. Danach hieß es verabschieden und ab nach Hause.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass die Delphi Tage 2009 wunderbar waren und ich, wenn es klappt, bei den nächsten auch wieder dabei bin. Es ist toll, wenn man Leute, die man sonst nur über Skype / ICQ kennt, auch mal in Natura erleben kann. :)

In diesem Sinne wünsche ich noch einen schönen Abend.

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